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Freitag, 2. Januar 2015

Der Prinz aus Zamunda

Der Prinz aus Zamunda

OT: Coming To America
Jahr: 1988

mit Eddie Murphy, Arsenio Hall, Shari Headley, Eriq LaSalle, John Amos und James Earl Jones







Der Titel des Posts waere zu lang geworden, sollte aber eigentlich so lauten: "Der Prinz aus Zamunda" oder als Eddie Murphy noch lustig war...

Und das ist nicht mal boese gemeint, denn zu besten Zeiten war Eddie Murphy ein Garant fuer sehr unterhaltsame Filme. Die ersten beiden "Beverly Hills Cop"-Teile, "Die Gluecksritter" oder eben dieser Film - "Der Prinz aus Zamunda".

Leider ging es irgendwann mit der Karriere steil bergab. Aus den 90ern fallen mir noch eine Handvoll brauchbarer Filme ein, aber im neuen Jahrtausend leider nur noch Nieten.

Zum Film zurueck und zunaechst grob zur Handlung: Der afrikanische Prinz Akeem fuehrt ein Luxusleben, in dem ihm jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird. Doch mit der schoenen Zeit ist es vorbei, als ihn sein Vater traditionsgemaess zwangsverheiraten will. Akeem hat jedoch andere Plaene. Waehrend seine Familie denkt, dass er sich auf einer Reise nach New York die Hoerner abstossen will, sucht der Prinz nach der grossen Liebe. Und findet sie in einer Burgerbude in Queens.


Schlichtweg eine Feelgood-Komoedie aus den 80ern. Um die Frau fuers Leben zu finden, entsagt der verwoehnte Prinz jedem Luxus, zieht in die letzte Absteige und faengt als Aushilfe bei McDonalds pardon McDowells an.

Das Aufeinanderprallen der verschiedenen Kulturen sorgt fuer zahlreiche sehr gute Gags. Verschrobene Charaktere wie Vater McDowell und Soul Glo-Erbe Darryl tuen ihr uebriges, ausserdem ist Eddie Murphy auch in diesem Film schon in verschiedenen Rollen zu sehen, z. B. als Soul-Saenger Randy Watson, mit seiner Band Sexual Chocolate. Der muntere Tausch wirkt nur noch nicht so deplaziert, wie in spaeteren Filmen. Auch zu erwaehnen: Ein frueher Auftritt von Samuel L. Jackson als Raeuber.

Zum Finale wird es dann turbulent, wenn James Earl Jones als Koenig von Zamunda (inkl. Loewenkopf-Scherpe) nach New York kommt, um seinem Sohn den Kopf zu waschen. Und wie es sich fuer die 80er gehoert: Ohne romantisches Happy-End geht es nicht. Und das passt auch sehr gut. So bekloppt der Film zwischendurch ist, die Grundgeschichte hat dann doch etwas von einem Maerchen.



"Der Prinz aus Zamunda" faellt mir komischerweise nie ein, wenn ich ueber meine Lieblingsfilme spreche, trotzdem bin ich immer begeistert, wenn ich mal ueber eine Wiederholung im TV zappe. Teils aus nostalgischen Gruenden, aber eben auch weil es eine rundum gelungene Komoedie ist.

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